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2016-12-23

Kreditkartennutzung in der Reiseindustrie: Licht- und Schattenseiten

Kreditkarten sind ein in der ganzen Welt beliebtes Zahlungsmittel. Das Thema Datensicherheit spielt dabei eine große Rolle - nicht nur für die zahlenden Kunden, sondern auch für diejenigen, die entsprechende Zahlungslösungen anbieten. Lesen Sie in diesem Blogbeitrag, wie Acomodeo damit umgeht.

Aufgrund der zunehmenden Nutzung des (mobilen) Internets wächst der Trend zur digitalen Abrechnung und Vernetzung der Vertriebskanäle immer weiter. Besonders Kreditkarten sind ein beliebtes Zahlungsmittel bei Geldtransaktionen im Geschäfts- als auch Privatleben. Alleine in Deutschland sind etwa 25 Millionen im Umlauf, im internationalen Vergleich ist die Ausbreitung der Kreditkarten erheblich höher, wobei Visa Card und Mastercard weltweit am meisten verbreitet sind. Mit American Express und Diners Club teilen sie sich nahezu den gesamten europäischen Kreditkartenmarkt. Vor allem auf Geschäftsreisen werden sie gerne genutzt, da sie nicht nur hohe Liquiditätsvorteile bieten, die einen hohen Bargeldbestand unnötig machen, sondern auch die Reisekostenabrechnung vereinfachen.

Seit Ende letzten Jahres erfordert eine neue EU-Verordnung eine klare Unterscheidung zwischen Kreditkarten mit geschäftlicher und privater Nutzung. Mitarbeiter, die über eine Firmenkreditkarte verfügen, dürfen ihre Ausgaben nicht mehr über ihre Privatkonten abrechnen. Explizite Corporate Cards müssen zukünftig direkt auf das Firmenkonto zugreifen. Somit ist die bei vielen Unternehmen gängige Praxis, dass Ausgaben der Reisenden zunächst über deren Privatkonten laufen und die vorgestreckten Beträge nach Einreichung ihrer Reisekostenabrechnung von der Firma zurücküberwiesen werden, nicht mehr möglich.

Weil sich Konsumenten mehr und mehr an das digitale Umfeld gewöhnen, steigt diesbezüglich auch die Nachfrage nach sicheren Zahlungslösungen. Trotz des großen Kreditkartenangebots im Reisesektor sind viele Apartmenthäuser jedoch noch nicht im digitalen Zeitalter angekommen. So ergab eine Analyse unserer Datenbank, dass die klassische Überweisung bei 95 % der Anbieter die am häufigsten angebotene Zahlungslösung ist. Die Möglichkeit, per Amex, Visa- oder Mastercard zu zahlen, stellen 83 % zur Verfügung. Zahlungen mit Diners werden sogar nur von 40 % der Häuser zur Buchung von Serviced Apartments angeboten; JCB und die Zahlung mit der Geschäftsreisekarte AirPlus von gerade einmal 15 %.

Da unsere Kunden sich wünschen, dass Online-Reiseagenturen eine breite Palette an Zahlungsmitteln für Apartments anbieten und sicherstellen, dass Zahlungsprozesse problemlos ablaufen, haben wir nach der optimalen Lösung gesucht, um diesen Bedürfnissen nachzukommen. Das Thema Datensicherheit spielt dabei eine große Rolle, gerade weil beim Einsatz von elektronischen Zahlungsmitteln besonders der Diebstahl und Missbrauch von Kreditkartendaten gefürchtet wird. Sicherheitslücken bei der Speicherung oder Weiterleitung der Daten schaden nicht nur den zahlenden Kunden, sondern auch dem Vertrauen in die Anbieter und Reisemittler.

Zum Schutz von sensiblen Kreditkartendaten wurde daher der Payment Card Industry Data Security Standard (kurz PCI Standard) von den großen Kreditkartenanbietern entwickelt, der verbindliche Regeln zum Datenumgang umfasst. Diese Regelungen richten sich an alle Händler, Payment-Service-Provider und Acquirer, die Kreditkartendaten verarbeiten, speichern oder weiterleiten. Insbesondere Firmenkunden setzen inzwischen die Einhaltung höchster internationaler Sicherheitsstandards im Umgang mit Kreditkartendaten voraus. Acomodeo kommt dieser Anforderung durch seine PCI-Zertifizierung und entsprechenden Bezahldienstleistern nach.

Als unser Unternehmen vor der Herausforderung stand, die von den Geschäftskunden angefragten Zahlungsmittel technisch zu implementieren und nach höchsten Sicherheitsstandards umzusetzen, entschieden wir uns neben einem klassischen Payment Processor auch für eine für höchste Sicherheit stehende Tokenisierung des gesamten Zahlungssystems. Dies können wir mit Hilfe des schweizerischen Dienstleisters Datatrans realisieren. Dabei dient Datatrans als Schnittstelle zwischen unserer Software und den einzelnen Zahlungsanbietern, Lieferanten und Kunden. Mit dieser Infrastruktur ermöglichen wir unseren Kunden und Häusern den flexiblen Einsatz jeglicher Kombinationen von Zahlungslösungen. Auch die Weitergabe der Zahlungsdaten an die z. B. zur Garantie hinterlegte Kreditkarte können wir nun endlich vollständig abdecken. Für Großkunden können die Zahlungsmittel auch wiederkehrend eingesetzt werden.

Damit kommen wir unserer Verantwortung nach, unseren Kunden eine schnelle und bedienerfreundliche Lösung sowie ein ganzheitliches Angebot an Zahlungsoptionen unter höchstem Sicherheitsstandard bereitzustellen.

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