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10/19/2015

Der deutsche Markt für Serviced Apartments

Serviced Apartments sind ein internationaler Wachstumsmarkt. Auch in Deutschland floriert der Unterkunftstyp und die Zahl der Häuser wächst stetig. Auf dem deutschen Markt tummeln sich aktuell fünf große Namen, wenn es um inländische Serviced-Apartment-Anbieter geht: Derag Livinghotels (15 Häuser), Arcona-Hotels mit der Sparte Arcona Living (5 Häuser), Lindner Hotels & Resorts (6 Häuser), Clipper-Boardinghouses (3 Häuser) und iPartment (3 Häuser).

Auch internationale Anbieter möchten sich ihren Platz hierzulande sichern und sind am Wachstum der Branche beteiligt: Ascott Serviced Residences agieren in Deutschland unter dem Namen Citadines Apart’Hotels (4 Häuser), Accor mit der Marke Adagio (4 Häuser), Adina (5 Häuser) sowie Starwood mit seiner Marke Elements und Fraser Hospitality mit Capri by Fraser, die aktuell jeweils ein Haus betreiben.

Den restlichen Markt bedienen zahlreiche Mischkonzepte aus Hotel und Apartmenthaus sowie kleinere, mittelständische Anbieter. Dies belegt auch die aktuelle Marktstudie zum Serviced-Apartment-Markt in Deutschland, die bereits zum vierten Mal von Georg Consulting erhoben wurde. Ein Ergebnis der Untersuchung war, dass 45,8% der Befragten als reines Apartmenthaus agieren, während 54,2% Hotels mit inkludierten Apartments darstellen. Beide Modelle halten sich demnach im Groben die Waage, wobei die Mischkonzepte einen achtprozentigen Vorsprung innehaben.

Die Studie analysiert insbesondere auch die Gästestruktur von Serviced Apartments und belegt, dass 87% der Business-Gäste bei größeren Unternehmen angestellt sind. Auf Platz 2 finden sich Unternehmen mit mehreren Standorten oder Niederlassungen (65%), gefolgt von Messe- oder Kongressbesuchern (61%). Besonders auffällig ist im Rahmen der Ergebnisse, dass sich die durchschnittliche Aufenthaltsdauer deutlich verlängert hat. In der Erhebung 2013 machten Aufenthalte unter einer Woche noch 53,8% aus, wohingegen sie inzwischen auf 42,1% gesunken sind. Diese Entwicklung wird von einer steigenden Relevanz von Langzeitaufenthalten (> 1 Monat) begleitet, deren Anteil in 2013 lediglich 10% ausmachte, jedoch inzwischen einen Anstieg auf 47,4% verzeichnet.

Im regionalen Vergleich sind die “Serviced-Apartment-Hauptstädte” laut der Studie von Georg Consulting insbesondere wirtschaftliche Ballungsgebiete und Messestandorte. Auf Basis der absoluten Zahlen ist München der Spitzenreiter (1,5 Mio. Übernachtungen), gefolgt von Berlin (1,2 Mio.) und Hamburg (0,6 Mio.). Bei genauerem Blick auf die relativen Zahlenverhältnisse ergibt sich jedoch ein anderes Bild: Hier führt Hannover (13,2% aller Übernachtungen finden in Serviced Apartments statt) vor München (11,1%), Nürnberg (8%) und Düsseldorf (>6%).

Die Studie belegt damit deutlich, dass die Serviced-Apartment-Branche ein großes Potenzial und Wachstum mit sich bringt und insbesondere im Longstay-Sektor nach und nach den etablierten Business Hotels den Kampf ansagen wird. Um den Wachstumstrend in der Kategorie Langzeitaufenthalte optimal zu bedienen, bietet Acomodeo schon bald die Direktbuchung von Aufenthalten mit einer Dauer von 1 bis 740 Nächten.

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